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Informationskampagne vor Ort

Der regionale Ausbau der Versorgung mit regenerativer Energie findet in Nachbarschaft der Bürgerinnen und Bürger statt. Sie möchten und sollen informiert werden, um den Ausbau mitgestalten zu können. Die Kommunen sind wichtige Akteure der Energiewende. Gleichzeitig fehlt es oft an den Kapazitäten,um die Bürgerinnen und Bürger ausreichend einzubinden. Die Bioenergie-Region bietet den Kommunen und anderen interessierten Institutionen eine Kampagne mit folgenden Zielen an:

- durch Aufklärung Akzeptanz steigern und
Widerstände verringern
- Experten aus den Ortschaften einbinden
- Kommunale „Vorzeigeprojekte“ auffinden
und publizieren
- Kommunen in ihrem Dialog mit den Bürgerinnen
und Bürgern unterstützen

Die Kampagne besteht aus einer Ausstellung mit dem Titel „Energiemix der Zukunft“ sowie der Organisation zweier Informationsabende für Bürgerinnen und Bürger. Das Programm wird jeweils gemeinsam mit den Vertretern vor Ort entwickelt, so dass die Möglichkeit besteht, kommunalspezifische Themen aufzuarbeiten und in den Dialog mit der Bevölkerung einzubringen.

Bisherige Themen in den Kommunen

Neben den „Dauerthemen“ wie Energieeinsparung, richtiges Heizen mit Holz oder Basisvorträgen zur alternativen Energiegewinnung hatte bis jetzt jede Kommune auch ein eigenes Thema:

Holzhackschnitzelheizwerk mit Nahwärmenetz in Fernwald, Sägewerk mit Scheitholztrocknung in Laubach, Lautertal versorgt sich selbst (135 %) in Lautertal, Niederwaldnutzung „Krumbacher Hecken“ in Biebertal, Solar kommunal in Schlitz (gemeinsam mit der Sparkasse Oberhessen), Wege zum Bioenergiedorf in Feldatal und Biogas in der Vorplanung in Heuchelheim.

Der erste Blick bei der Programmgestaltung richtet sich auf das vorhandene Expertenwissen vor Ort, so dass es bisher immer gelungen ist, Referenten aus den Ortschaften oder in kommunale Projekte involvierte Personen zu gewinnen. Das Interesse der Bevölkerung war bisher sehr unterschiedlich. Von 15 bis 100 Gästen sowie kurzen als auch über eine Stunde dauernden Diskussionen reicht die Spanne in den bisher sieben Kommunen.

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